Ehrwürdige Namen in der Vereinsgeschichte

In der Geschichte jedes Vereins finden sich sowohl Höhen- als auch Tiefpunkte. Um letztere erfolgreich zu überwinden, benötigt es oft starke Persönlichkeiten. Nach beinahe 100-jährigem Bestehen haben die hier angeführten Personen es geschafft, aus dem Musikverein Grafenwörth die Gemeinschaft zu machen, die er heute ist.

 

 

Laurenz Klötzl

Er war der erste Kapellmeister und Gründer des Musikvereins Grafenwörth.
Nach der Auflösung des Vereins im Jahr 1939 betraute er den Musikkameraden Johann Staiger mit der einstweiligen Verwaltung. Dieser sollte, wenn es die Zeit wieder erlauben würde, den Musikverein Grafenwörth wiedererrichten und in seinem Sinne weiterführen.
Er starb noch während des Kriegs im Dezember 1941 im Alter von 50 Jahren in Wien.

 

Johann Staiger

Nach dem Zweiten Weltkrieg bemühte sich der Obmann im Jahr 1948 um die Neugründung des Vereins. Nach 55 verdienstvollen Jahren als Vereinsobmann legte er seine Funktion im Jahr 1967 zurück und Albert Berger wurde zu seinem Nachfolger gewählt.

 

Lambert Pekarek

Als Kapellmeister begann er 1951 erstmals nach dem Zweiten Weltkrieg wieder mit regelmäßiger Probenarbeit.

 

Heinrich Grand

1957 übernahm er als neuer Kapellmeister den Verein und leitete diesen mit außerordentlicher Hingabe von Erfolg zu Erfolg. Kapellmeister Grand erfreute sich großer Beliebtheit. Sowohl in der Bevölkerung als auch in den Musikvereinen der Nachbargemeinden schätzte man ihn sehr.
Für die Nachwuchsmusiker, in deren Ausbildung er viel Zeit investierte, war Heinrich Grand ein großes Vorbild. Das Zusammenführen der erfahrenen und jungen Musiker verlangte von ihm immer wieder viel Geschick, Einfühlungsvermögen und vermehrte Probenarbeit. Der Kapellmeister verstarb im November 1991 völlig unerwartet.

 

Günter Dvorak

Nach Heinrich Grands plötzlichem Tod übernahm er die Aufgabe des Kapellmeisters. Schon im Dezember 1991 fand die erste Probe unter Günter Dvoraks Leitung statt. Sein Ziel war es, den Ausbildungsstand, den der Musikverein unter Heinrich Grand erreicht hatte, zu halten und nach Möglichkeit weiter auszubauen.
Günter Dvorak führte den Verein durch zehn ereignisreiche Jahre, wobei er selbst in „Zeiten der Not“ nie die Hoffnung aufgab. Ein Beispiel dafür wäre die Marschmusikbewertung 1994 in Zwentendorf, bei der der Musikverein mit nur 17 Mitgliedern antrat und dennoch einen „Guten Erfolg“ erreichen konnte.

 

Markus King

2001 wurde er von Bürgermeister Alfred Riedl als neuer Kapellmeister vorgeschlagen. Er erkannte, wie bereits die Kapellmeister vor ihm, das immer wieder auftretende Problem des Nachwuchsmangels im Verein. Aus diesem Grund begann er, sich besonders intensiv mit der Heranbildung des Musikernachwuchses zu beschäftigen und wirbt laufend neue Kinder und Jugendliche an. Erstmals fanden in Oster- und Sommerferien Probewochen speziell für die Musikerjugend statt, in denen diese verstärkt gefördert wird.

 

LAbg. Mag. Alfred Riedl

Der Bürgermeister ist Ehrenmitglied des Musikvereins Grafenwörth. Er machte die Finanzierung großer Teile der aktuellen Vereinstracht möglich. Er organisierte auch die neuen Proberäume des Vereins im „Haus der Musik“.