Das war die Sommerklang-Woche 2017

Die Kinder, Betreuerinnen und Betreuer üben an leeren Ölfässern ihr Rhythmikgefühl.

Zum allerersten Mal fand heuer die "Sommerklang-Woche" des Musikvereins Grafenwörth statt. 14 Kinder aus der Marktgemeinde nahmen an diesem "Intensivkurs" teil, der die jungen Musikerinnen und Musiker die gesamte erste Ferienwoche zu beschäftigen wusste. Es war ein ganz besonderer Spaß, bei dem die Kinder viel über ihre Instrumente lernten. Aber auch darüber, was es bedeutet, im Einklang miteinander zu sein.

Ein Gruppenfoto der Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit ihren Instrumenten.In In der Woche vom 3. bis 7. Juli fanden sich die jungen Musikerinnen und Musiker täglich im "Haus der Musik" ein. Das Programm setzte sich sowohl aus grundlegenden Rhythmikübungen als auch aus dem Spielen ganzer Musikstücke zusammen. Markus King, Peter Vorhauer, Julia Möseler, Birgit Holzinger und Vera Prinz waren es, die abwechselnd die musikalischen, sportlichen und gestalterischen Übungen der Woche anleiteten.

 

Ein Tagesablauf - ein Abenteuer

Der Tag begann für die Kinder um 8:00 Uhr und erstreckte sich mit seinen kunterbunten Aktivitäten täglich bis 16:00 Uhr. Da die Bedürfnisse der jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer je nach Erfahrung sehr unterschiedlich waren, bestand der Tagesablauf jeweils aus flexiblen Einheiten, die entweder von der gesamten Gruppe oder einzelnen Kleingruppen wahrgenommen wurden. Es gab Rhythmikeinheiten an leeren Ölfässern und Body-Percussion, Gesangsübungen, Orchester-, Register- und Einzelproben mit Instrumenten.
 

Bewegungseinheiten wie der Hindernisparcours sorgen für einen Ausgleich im Tagesablauf.

Ein Riesenspaß - für alle

Die Kinder brachten ihre eigenen Instrumente mit in die "Sommerklang-Woche". So entstand ein bunter Haufen aus Schlagzeug, Holz- und Blechblasinstrumenten. Viele der Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren noch dabei, ihr Instrument erst richtig kennenzulernen, andere hatten bereits ein paar Jährchen mehr an Erfahrung. Um das Interesse der Kinder an der Musik zu fördern, aber nicht zu überfordern, wurde die gesamte Woche über auf einen Ausgleich von Konzentration und Entspannung in den Einheiten geachtet. Eine Vielfalt an Bewegungsspielen, unter anderem auch ein täglicher Hindernisparcours, und eine durchgehend zu nutzende Kreativ-Ecke sorgten für eine stets ausgewogene Atmosphäre unter den energiegeladenen Jungmusikerinnen und -musikern.

Die Kinder hatten Spaß und haben sehr viel dazulernen können, was nicht zuletzt beim gemeinsamen Abschlusskonzert zu hören war.